

Erfahren Sie wie ReadyCone angewendet wird:
Arbeitsablauf und Gebrauchsanweisung
1. Adapter auswählen
Je nach Implantatsituation wird der passende ReadyCone Adapter ausgewählt.
Die sechs verfügbaren Adapter unterscheiden sich in ihrer Abwinklung von 0° bis 30°. Dadurch können auch divergierende Implantatpositionen bei der Gestaltung berücksichtigt werden.
Der ausgewählte Adapter wird auf dem entsprechenden Klebeaufbau positioniert.
2. Klebehilfe und Finder
Die Klebehilfe wird mit ihrem Rotationsschutz auf dem ausgewählten Adapter positioniert. Gleichzeitig kann die Klebehilfe frei auf dem Klebeaufbau rotieren.
Dadurch lässt sich der Adapter gezielt ausrichten.
Wenn der Schaft der Klebehilfe in Parallelstellung zur gewünschten Einschubrichtung steht, kann die für die jeweilige Implantatsituation erforderliche Angulation des Adapters eingestellt werden.
Die gewählte Position wird anschließend mit einem wasserfesten Filzstift markiert.
Danach werden Adapter und Klebeaufbau für die Verklebung vorbereitet und mit ausreichend Kleber zusammengefügt.
Sind Adapter und Klebeaufbau wieder in der zuvor markierten Position zusammengefügt, wird überschüssiger Kleber entfernt.
Anschließend wird der Schaft der Klebehilfe im Spannfutter des Parallelometers eingespannt. Der Adapter kann dadurch noch exakt nachjustiert werden.
Zum Aushärten des Klebers sollte der Adapter spannungsfrei und spaltfrei auf dem Teller des Klebeaufbaus aufliegen.
3. Übertragungskappe und Positionierhilfe
Für die ausgewählten Adapter stehen passende Übertragungskappen zur Verfügung.
Die Übertragungskappen werden auf dem Arbeitsmodell platziert und miteinander verblockt. So kann die Mundsituation anhand des Arbeitsmodells kontrolliert und die Position der Adapter überprüft werden.
Durch die Öffnung des weitergeführten Schraubenkanals in der Übertragungskappe kann der Adapter anschließend zusammen mit dem Implantat im Mund verschraubt werden.
Einzelpositionierung bei stark divergierenden Implantaten:
Bei stark divergierenden Implantaten kann die Übertragung der Adapter mit einer gemeinsamen Übertragungsschiene erschwert sein.
In diesem Fall können die Adapter mithilfe der einzelnen Übertragungskappen separat aufgenommen und im Mund positioniert werden.
Die Geometrie der Übertragungskappe unterstützt dabei das Auffinden der vorgesehenen Position und einen sicheren Halt des Adapters.
Durch die Öffnung des weitergeführten Schraubenkanals kann der Adapter mit dem Implantat im Mund verschraubt werden.
Nach der Einzelpositionierung kann die Parallelität aller Teile anschließend mithilfe der Übertragungsschiene überprüft werden.
4. Gingivaformer
Der Gingivaformer besitzt einen Außendurchmesser, der etwas größer als der Adapter ist.
Dadurch wird die Ausformung für die später einzubringenden Adapter bereits berücksichtigt, ohne dass eine zusätzliche Nachbearbeitung des Zahnfleisches beziehungsweise des entsprechenden Bereiches erforderlich ist.
5. Außenkonus
Der Außenkonus wird auf den Innenkonus des Adapters aufgesetzt.
Die Passung des Außenkonus auf dem Innenkonus ist mit einer definierten Haftung ausgelegt.
Durch die Politur des Innenkonus kann die gewünschte Haftung entsprechend der Anzahl der Pfeiler angepasst werden.
Auch Chargenschwankungen der Zirkonoxid-Adapter können auf diese Weise ausgeglichen werden.
Damit lässt sich die gewünschte Haltekraft der Versorgung individuell auf die jeweilige Situation abstimmen.
6. Fertigstellung
Nach der Montage des ReadyCone Systems kann die weitere Fertigung des Zahnersatzes in gewohnter Arbeitsweise fortgeführt werden.
Durch die konfektionierten Komponenten wird der Arbeitsablauf vereinfacht und die Herstellung der Versorgung kann ohne aufwendige individuelle Herstellung des Konusaufbaus fortgesetzt werden.
Laboranaloge und Reparatur
ReadyCone ermöglicht auch bei späteren Reparaturen eine vergleichsweise einfache Wiederherstellung.
Bei einer möglichen Reparatur eines Adapters oder Außenkonus kann eine Wiederherstellung ohne erneute Abformung durchgeführt werden.
Dafür wird ein Adapter mit gleicher Abwinklung wie der in der vorhandenen Position befindliche Adapter mit vormontiertem Klebeaufbau in den Außenkonus der Prothese eingesetzt.
Durch den Rotationsschutz im Außenkonus ist die ursprüngliche Ausrichtung wiederherstellbar.
Nach dem Aufschrauben des Laboranaloges und der Herstellung einer Gingivamaske kann die Prothese auf dem Modell aufgesockelt werden.
Der Innenkonus kann anschließend auf diesem Modell erneuert werden.
Bei einer Reparatur kann der Außenkonus außerdem direkt am Stuhl ausgetauscht werden. Dazu wird der beschädigte Außenkonus entfernt und ein neuer Außenkonus auf den Adapter im Mund aufgesetzt und anschließend in die Prothese einpolymerisiert.